Dienstag, 30. November 2010

Downgrade auf Fedora 13

Fedora 14 hat enttäuscht. Nicht nur wegen des instabilen WLAN-Treibers (im Internet hört man, dass es evtl. mit dem 2.6er Kernel zu tun hat), sondern auch viele andere Module stürzten ständig ab, darunter Google Chrome, der Flashplayer, die OBEX-Bluetooth-Schnittstelle, die Panels und so manches andere. Deshalb habe ich schmerzlich beschlossen wieder Fedora 13 zu installieren. Die Installation verlief schmerzlos, nur ein Fehler von F14, nämlich, dass nach dem Systemstart erst noch eine Ab-/Anmeldung erforderlich ist, dass sich die Uhr im Panel startet, wurde mit übernommen. Nach stundenlangem Suchen, an was es liegen könnte, habe ich das Problem mit der Holzhammermethode gekillt, die einige unschöne Nebenwirkungen hatte, aber funktioniert hat:
$ cd ~
$ rm -r .gnome* .gconf*
Welcher Ordner letzten Endes die falsche Einstellung enthielt, weiß ich nicht, ist auch egal. Alle Programme sind mittlerweile nachinstalliert und das Internet läuft erstaunlich stabil, trotz dass der Treiber auch nicht optimal ist, da in den Kernelmessages immer mal wieder Fehler auftauchen:
$ dmesg|grep ath5k
ath5k phy0: unsupported jumbo
ath5k phy0: unsupported jumbo
ath5k phy0: unsupported jumbo
ath5k phy0: unsupported jumbo
...
Aber was solls, hoffentlich wird das in der nächsten Version besser.
Ansonsten bin ich jetzt ganz zufrieden ein halbwegs stabiles System zu haben. Im Zuge der ganzen Aufregung habe ich auch überlegt umzusteigen. Mal was neues zu probieren. Allerdings ist die einzige wirkliche Alternative Ubuntu, was ich aufgrund der letzten News vollkommen ablehne. Dann wäre da noch RHEL oder CentOS. Beides fedoraähnliche Systeme. Ich bin am überlegen ;)

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